50 Wagen waren beim Rosenmontagzug auf Tour. An den Straßen feierten tausende Narren. Während des Zuges wurden etwa zwei Tonnen Kamelle unters Volk gebracht, und die HeKaGe ließ sich auch von einem technischen Malheur nicht bremsen.
Punkt halb zwei spiegelten sich die Schwellköpfe von Jim Knopf und seinem Chef, Lukas, dem Lokomotivführer, in den Schaufenstern der Weinhandlung Meimberg.
Und so bog die Spitze des Rosenmontagszuges von der Viktor-Reuter-Straße ab, um vorbei an der Tribüne auf dem Robert-Brauner-Platz zum Herner Rathaus zu ziehen. „Was machen die denn?”, fragte sich nicht nur OB Schiereck, als er die Begleiter des Führungswagens der Herner Karnevalsgesellschaft (HeKaGe) mit den Händen am Traktor die Zugmaschine schieben sahen. Die Antwort gab später HeKaGe-Organisationsleiter Bernt Tobies: „Die mussten echt schieben, fast die Hälfte der Strecke zwischen Kurt-Edelhagen-Platz und Rathaus. Der Traktor war defekt, nahm wohl kein Gas mehr an, weil die Kupplung durchrutschte.”
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