.... meint auch Horst Schröder.
Aus pädagogischer Sicht fände ich es sehr schade, wenn der Mini-Zoo, für eine bevorzugte Wohnanlage geopfert wird. Er bietet den Kindern eine Möglichkeit, Nutztiere, die man früher evtl. auf dem eigenen Grabeland oder auf dem Hof gehalten hat, „in echt“ zu sehen. Viele Kinder - und das mag man kaum glauben - haben Stallkaninchen und Co. noch nie vor Augen gehabt und ich sehe es als vertane Chance, denn hier kann Schule doch richtig interessant sein.
Kindergärten, Schulen sowie Ganztagsgrundschulen wird die Möglichkeit genommen, lehrreiche und doch vor allem kostengünstige Ausflüge in die eigene Stadt oder - wie ich es praktiziere – auch den Kindern aus den angrenzenden Städten anzubieten.
Selbst die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist bei den Grundschul-Kids immer ein Highlight. Man muss die Uhr beherrschen, um mit Bus und Bahn fahren zu können, selbst Geldzählen gehört da zum Programm. So lernen die Kinder ihre Umgebung besser kennen und verlaufen sich nicht. Das macht selbstbewusst usw.
So genutzt, stellt der Mini-Zoo mit seinem davorliegenden Spielplatz ein offenes Klassenzimmer mit toll ausgestattetem Pausenhof dar und den gilt es für mich unbedingt zu erhalten.
Weitere Infos auf http://www.minizoo-eickel.de